Nach dem Start im vergangenen Jahr setzt die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) das Projekt "Medienscouts NRW" auch im Jahr 2013 fort.
Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I für die Risiken medialer Angebote zu sensibilisieren und den selbstbestimmten, kritischen und kreativen Umgang mit problematischen Medienangeboten zu fördern. Das Besondere ist der so genannte "Peer-Ansatz": Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des Projekts zu "Medienscouts" ausgebildet und leisten Aufklärungsarbeit unter Gleichaltrigen. Durch die Qualifizierung einer vergleichsweise kleinen Schülergruppe können weitreichende Effekte erzielt werden, da die ausgebildeten Scouts anschließend selbst als Referenten agieren und ihre Mitschüler qualifizieren sowie diesen als Ansprechpartner bei medienbezogenen Fragen und Problemen dienen.

Das Themenspektrum, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen, reicht von "Social Communities" über "Internetsicherheit", "Handy" und "Computerspiele" bis hin zu "Peer-Beratung". Während der ersten kommunalen Projektphase seit April 2012 beteiligten sich rund 100 Schulen aller Formen aus zehn nordrhein-westfälischen Städten und Kommunen am Projekt "Medienscouts NRW". Auf die Vielzahl an Bewerbungen in der Pilotphase reagiert die LfM nun und verdoppelt den möglichen Teilnehmerkreis auf bis zu 200 Schulen. Allein in Dortmund haben sich 15 weiterführende Schulen um die Teilnahme  beworben. Alle Dortmunder Schulen wurden jetzt berücksichtigt. In zwei Phasen werden ab dem Schuljahr 2013/14 Mediensscouts und Beratungslehrer ausgebildet. Weitere Infos:  http://www.medienscouts-nrw.de/.